Experten
Christian Hess, Bern
Urs Mosimann, Bern
René Müri, Bern
Hintergrund
Die organischen, symptomatischen (inkl. kausal behandelbaren) Demenzen machen je nach Studie ca. 20–30% aller Demenzen aus und müssen differentialdiagnostisch von den primär degenerativen Formen – wie Alzheimer-D – abgegrenzt werden. Innerhalb der degenerativen Demenzen gilt es ausserdem, wegen des unterschiedlichen Managements, andere Formen von der Alzheimer-Krankheit abzugrenzen. Schliesslich ist die Depression eine schwierige Differentialdiagnose zur Demenz, wobei Depressionen auch als Prodrom einer echten Demenz oder kombiniert mit einer Demenz auftreten können. Zudem sind Verhaltensstörungen bei Demenzen sehr häufig und stellen eine grosse Belastung für die Angehörigen dar.
Lernziel
Die Kursteilnehmer lernen, die klinischen Merkmale der symptomatischen, potentiell reversiblen Demenzen und der primär degenerativen Demenzen zu erkennen. Dabei wird nebst der häufigsten Alzheimer-Demenz besonders auf die frontotemporale und weitere fokale Formen der Demenz eingegangen. Praktische Hinweise für die Untersuchung depressiver Erkrankungen werden es dem Teilnehmer erleichtern, diese Differentialdiagnose mit einzubeziehen. Die korrekte Diagnose der vielfältigen möglichen Verhaltensstörungen bei Demenzen und deren ätiopathogenetischen Faktoren wird geübt mit Hinweisen auf das optimale Management.
Sponsor
Novartis Pharma Schweiz AG, Basel