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78. Jahresverammlung der Schweizerischen Gesellschaft für Innere Medizin (SGIM)
«Komplexität – Konsum – Kosten»

Alle Informationen zur nächsten Jahresversammlung finden Sie auf der Webseite der 78. SGIM Jahresversammlung vom 19. - 21. Mai 2010.

 


Begrüssung

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen

 

Für die 77. Jahresversammlung der SGIM haben wir Ihnen ein Programm zusammengestellt, das den Fokus auf die Schnittstellen zwischen Klinik und Forschung und den Transfer von Forschungsresultaten in die Patientenbetreuung richtet; die Präsentationen an den drei Kongresstagen stehen unter dem Motto «Von der klinischen Forschung in den Praxisalltag». Der Fortschritt in der Medizin ist stark von der Qualität der klinischen Forschung abhängig. Dafür ist die gegenseitige Beeinflussung von klinischer Arbeit und Forschung essentiell. In den letzen Jahren hat man auch in der Schweiz erkannt, dass diese Forschung nicht nur mit einem hoch selektionierten Krankengut durchgeführt werden kann, sondern dass die realistische Untersuchung vieler Fragen nur unter den Bedingungen der Hausarztpraxis möglich ist.  

 

Ein gutes Beispiel für innovative klinische Forschung wird an der neu eingeführten «Trend Lecture», diesmal zum Thema «Hoffnungslos gibt es nicht; Wege zu neuen Therapien für Paraplegie und Schlaganfall» von Prof. M. Schwab, unmittelbar nach der Kongresseröffnung präsentiert. Weitere Beispiele folgen in den Hauptthemen und Seminarien, verteilt über die drei Kongresstage. Dabei geht es um folgende Fragen: Wie effizient können Erkenntnisse aus der HIV-Forschung in die Praxis umgesetzt werden? Welchen Einfluss hat die Forschung in der Hausarztmedizin auf den Praxisalltag? Wie können bisher unbekannte Infektionserreger entdeckt werden? Wie hilfreich sind Labortests für die Beurteilung des klinischen Krankheitsbildes? Dies nur einige der Themen, die von Experten vorgestellt werden, wobei auch bei den über 270 eingereichten wissenschaftlichen Mitteilungen Themen aus der klinischen Forschung nicht zu kurz kommen.

 

Für eine Aussensicht der behandelten Fragen sorgt am Donnerstag Prof. R. Boutellier, Mathematiker und Verantwortlicher für Innovations- und Technologiemanagement an der ETH, mit seiner Präsentation zum Thema «Wie viel Innovation erträgt die Medizin?». Der traditionelle Halbtag der Universitätspolikliniken wird am Freitag ein vielversprechendes Programm mit praxisrelevanten Fragestellungen zur klinischen Forschung bieten. Ausserdem haben die teilnehmenden Gastgesellschaften attraktive Präsentationen zum gewählten Motto vorbereitet.

 

Nach bewährtem Format wird auch in diesem Jahr eine breite Auswahl an Workshops in deutscher und französischer Sprache angeboten. Zudem können Sie die theoretisch erlernten Fertigkeiten wiederum in den Kleingruppen des «Learning Center» praktisch üben. Natürlich lohnt es sich wie immer, bis zum traditionellen SGIM-Finale dabei zu sein. Im Vortrag von Prof. E. Rietschel über «Unsterbliche Musik und tödliche Blutvergiftung – der Sepsistod berühmter Komponisten?» werden Medizin und Musik gemeinsam präsentiert.

 

Wir sind überzeugt, dass Sie sich aus dem Angebot der SGIM und ihrer Gastgesellschaften ein attraktives individuelles Fortbildungsprogramm zusammenstellen können, und freuen uns, Sie vom 13. bis 15. Mai 2009 in Basel begrüssen zu dürfen.

 

Schweizerische Gesellschaft für Innere Medizin
Prof. Dr. med. Werner Zimmerli
Tagungspräsident der SGIM Jahresversammlung 2009

 

Schweizerische Fachgesellschaft für Geriatrie
PD Dr. med. Gilbert Zulian
Präsident

 

Schweizerische Gesellschaft für Hämatologie
Prof. Dr. med. André Tichelli
Präsident

 

Schweizerische Hypertonie-Gesellschaft
Prof. Dr. med. Jürg Nussberger
Präsident

 

Schweizerische Gesellschaft für Klinische Pharmakologie und Toxikologie
Dr. med. Mitsuko Kondo Oestreicher
Präsidentin

 

Schweizerische Akademie für Psychosomatische und Psychosoziale Medizin
Dr. med. Pierre Loeb
Präsident