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| Einladung zum SGIM Finale |
Freitag, 23. Mai 2008
15.45–16.30
Saal Lausanne
Chairperson: Anne-Françoise Allaz, Genève
Lachen und Medizin
Das Lachen ist, ähnlich wie das Weinen, ein zwar den Primaten vorbehaltenes, aber mit den stereotypen, repetitiven expiratorischen Phonationen ein gleichwohl vergleichsweise primitives Ausdrucksverhalten, das ansteckend wirkt und der nonverbalen, emotionellen Kommunikation dient. Da das Lachen im Unterschied zum Lächeln (als Bestandteil der Mimik) nur sehr bedingt der willkürlichen Kontrolle unterliegt, können bisweilen skurrile Situationen entstehen. Die heutige durchwegs positive Wertung des Lachens steht im Gegensatz zur vorwiegend negativen Konnotation der vergangenen Jahrhunderte, welche mit der sozialen Funktion des Lachens zusammenhängt. Die pathologischen Varianten und Auswirkungen des Lachens werden vor dem Hintergrund der Entwicklungsgeschichte und soziokulturellen Bedeutung erläutert.
Prof. Dr. med. Christian W. Hess ist seit 1990 Ordinarius für Neurologie an der Universität Bern und leitet die Neurologische Klinik und Poliklinik am Inselspital. Er studierte Medizin in Zürich & Montpellier und absolvierte seine Weiterbildungsjahre in Zürich, Zug und Bern mit einem Forschungsaufenthalt in London. Er applizierte als einer der ersten die transkranielle Magnetstimulation am Menschen und führte die Methodik in die neurologische Diagnostik ein. Seine Forschungsinteressen gelten der Motorik, dem Ausdrucksverhalten, den Schlaf-Wach-Störungen und der visuellen Exploration. |
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