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Kurzbeschriebe Hauptreferate

 

Hauptreferat 1

Blaulicht
Hugo Saner, Bern/Christoph Cina, Messen

Herznotfall – jede Minute zählt! Wenn Sie in dieser Situation schnell und richtig reagieren möchten, sollten Sie diesen Vortrag nicht verpassen.

Hauptreferat 2

Der Fehler nach dem Fehler: Kommunikation mit Patienten nach einem Behandlungszwischenfall
David Schwappach, Zürich/Andreas Brun, Walkringen

Um einen «Fehler nach dem Fehler» zu vermeiden, kommt der Kommunikation nach einem Behandlungszwischenfall besondere Bedeutung zu. Die wissenschaftliche Evidenz zu Erwartungen und Bedürfnissen der Patienten an das Management eines Zwischenfalls wird vorgestellt und deren Umsetzung in der Praxis des Hausarztes diskutiert.

Hauptreferat 3

Licht im Dunkel für die letzte Lebensphase – was bringt die Palliative Care?
Steffen Eychmüller, St. Gallen/Christoph Cina, Messen

Palliative Care ist und bleibt für viele Fachpersonen aber auch für die Öffentlichkeit ein schwer fassbares Chamäleon im Medizinbetrieb. Das Spektrum der Assoziationen reicht von «das ist gesunder Menschenverstand» bis hin zu «eine Spezialdisziplin mit eigenem Curriculum». Die Schweiz hat seit Oktober 2009 nun eine gemeinsame Strategie zur Palliative Care von Bund und Kantonen, die es mit sinnvollen Inhalten und Angeboten zu füllen gilt. Eines ist sicher: der Beweis, ob Palliative Care «was bringt», und das Lebensende weniger düster erscheinen lässt, wird in der Grundversorgung, in der Gemeinde erbracht werden müssen. Hier geht es viel um Public Health und um den künftigen Umgang mit der Herausforderung der rasch ansteigenden Zahl an sterbenden Menschen in den kommenden Jahrzehnten, wenn die Babyboomer-Generation in die letzte Lebensphase kommt. Dafür gibt es sowohl national als auch international stimulierende Beispiele: von einem Beispiel aus dem Appenzellerland, welches von einem Projekt in Indien inspiriert wurde, bis zum stufengerechten Engagement (und Vergütung!) von Grundversorgern im Rahmen des sog. Gold Standard Framework. «Licht im Dunkel für die letzte Lebensphase» bedeutet für viele PolitikerInnen auch geringere Ausgaben. Kann da die Palliative Care Ideen beisteuern oder/und geht es hier auch sehr um die Neudefinition von Erwartungen zum Machbaren in der Bevölkerung? Und nicht zuletzt: Welches Wissen und welche Fertigkeiten sind denn spezifisch für die Palliative Care oder die Palliativmedizin, damit man nicht nur in der Diskussion über die «Haltung» oder die Definitionen dieses Chamäleons verharrt? Letztendlich geht es um ein Plädoyer, dass die Hausarztmedizin, die Primary Care, diesen Themenbereich als einen wesentlichen Bestandteil ihrer Hauptaufgaben deklariert, und diese nationale Strategie für die Palliative Care in der Schweiz vehement mitgestaltet.

Hauptreferat 4

Lichtblicke
Wolf Langewitz, Basel/Pierre Loeb, Basel

Professionelles Kommunizieren setzt das grosse Potential einer guten Arzt-Patient-Beziehung frei. Placebo-Wirkung, Reduktion von Angst, Verbesserung der Compliance sind Beispiele für gelingende Kommunikation.