Die Hauptreferenten stellen sich vor
Prof. Dr. med. Hugo Saner führt seit 24 Jahren eine kardiologische Praxis in Olten und war während 20 Jahren Leiter des konsiliarärztlichen Dienstes Kardiologie am Kantonsspital Olten. Seit 12 Jahren ist er Leiter der Abteilung Kardiovaskuläre Prävention und Rehabilitation an der Klinik und Poliklinik für Kardiologie am Inselspital Bern. Prof. Saner war Organisator und Koordinator der ersten Herznotfallkampagne der Schweizerischen Herzstiftung. Er war Mit-Initiant einer flächendeckenden Ausbildung in CPR für Laien und hat in der Region Olten ein äusserst erfolgreiches Defibrillationsprojekt für die lokalen Feuerwehren aufgebaut.
Geboren 1972 in Hamburg (D). Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, sowie postgraduales Studium Public Health. 1996–1998 wissenschaftlicher Koordinator im Projekt «Outcome-Messung» der Gesundheitsdirektionen des Kantons Zürich. 2004–2006 Juniorprofessur an der Universität Witten/Herdecke (D). Habilitation für das Fach Public Health (2006). Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Sucht- und Gesundheitsforschung Zürich (2006–2008). Seit 2008 Wissenschaftlicher Leiter der Stiftung für Patientensicherheit, Zürich.
Nach dem Medizinstudium in Homburg (D) und Lausanne war Dr. med. Steffen Eychmüller ab 1988 als Assistenzarzt in den deutschen Städten Tettnang, Heidelberg und Freiburg tätig. 1996–1999 war er zuerst Assistenzarzt und dann Oberarzt in Innerer Medizin/Psychosomatik an der Universität Bern mit Hauptbereich Palliativmedizin/Psychoonkologie/Schmerz. Schliesslich übernahm er 1999 die Leitung der Palliativstation am Kantonsspital St. Gallen. Auf zwei Abstecher ins Ausland ans Fellowship Sydney Institute of Palliative Medicine der University of Sydney folgte im 2006 die Ernennung als leitender Arzt am Palliativzentrum des Kantonsspitals St. Gallen. Dr. med. Eychmüller war bis Ende 2009 Co-Präsident der Schweizerischen Palliativgesellschaft «palliative ch».
Medizinstudium 1971–1978 in Freiburg i. Brsg. und Berlin; Pathologisches Institut der Universität Bonn (1978–1979); Ausbildung zum Internisten Medizinische Universitätsklinik Bonn (1979–1986); Berufsbegleitende Ausbildung zum Psychotherapeuten (1981–1990). Habilitation über vagale Aktivität bei Hochdruck (1991); Wechsel nach Basel an das Departement Innere Medizin 1990; Ernennung zum LA 1994; Geschäftsführender Leiter der Abteilung Psychosomatik/Innere Medizin von 1998 bis 2007. Titularprofessor für Innere Medizin 1997. Mit-Herausgeber des Uexküll: Psychosomatische Medizin, 6. Auflage, 2003. Forschungsarbeiten im Bereich Arzt-Patient-Kommunikation, somatoforme Störungen. Weitere Arbeiten unter: www.psychosomatik-basel.ch
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Donnerstag, 24. Juni 2010, 12.00–13.00 Uhr, Konzertsaal