Knochen
Hauptreferat 3
Was tut dem Knochen gut?
Markus Felder, Zürich/Alfred-Erich Müller, Bern
Welche Aspekte der Ernährung und Bewegung sind
für Kinder und Jugendliche wichtig, um eine optimale Knochenmasse zu erreichen
– welche Abklärungen und Interventionen sind entscheidend, um einen
Knochenabbau im dritten Lebensabschnitt zu vermeiden: das ist der Themenbogen
dieses Hauptreferates.
Seminar C1
Was macht den Knochen stark?
Markus Felder, Zürich/Alfred-Erich Müller, Bern
Die Probleme des Knochenumbaus werden an verschiedenen
konkreten Fallbeispielen angegangen, z.B. bei Anorexie oder der Indikation für
ein Bisphosphonat bzw. einer Langzeitbehandlung damit. Schliesslich soll auch
die Vitamin D-Diskussion mit praktischen Hinweisen wieder neu belebt werden.
Seminar C2
Atypische Osteoporose (Junge/Männer)
Adrian Forster, Diessenhofen/Martin Gimmi, Oberwangen
Anhand von Fallbeispielen werden folgende Fragen diskutiert:
Wann muss bei prämenopausalen Frauen und bei Männern eine Osteoporose
gesucht werden? Wie wird diese sinnvoll abgeklärt? Welche Laboruntersuchungen?
Was sagt der Knochendichtewert? Was ist im Hinblick auf eine Schwangerschaft
zu beachten? Wann Bisphosphonate, wann Hormonersatz? Wie wird die Wirkung der
Therapie beurteilt?
Seminar C3
Krumme Knochen
Reinald Brunner, Basel/Pius Bürki, Baar
Die klinische Untersuchung der Torsionen (Torsionsprofil)
wird gezeigt. Die Entwicklung der normalen Torsionen an der unteren Extremität
wird dargestellt. Die geometrische Verzeichnung und dadurch entstehende falsche
Eindrücke werden erklärt. Die biomechanische Bedeutung der Torsionsfehler
wird erläutert.
Seminar C4
Was muss der Hausarzt von der Zahnmedizin wissen?
Michael Bornstein, Bern/Christoph Cina, Messen
Hatten Sie schon Patienten mit Zungen- und Mundbrennen?
Einem trockenen Mund? Führen Bisphosphonate zu Kiefernekrosen? Ist der
Mundhöhlenkrebs häufig? Müssen Weisheitszähne entfernt werden?
Ist Quecksilber aus Zahnfüllungen gefährlich? Wenn diese Fragen bei
Ihnen Interesse geweckt haben, dann sollten Sie dieses Seminar besuchen.
Seminar C5
Arthritis – sinnvolle Abklärungen bei Jung
und Alt
Pius Brühlmann, Zürich/Andreas Roose, Zürich
Die Teilnehmer lernen anhand von häufigen entzündlichen
Krankheitsbildern mit Arthritis den gezielten Einsatz von klinischen, bildgebenden
und laborbasierten Untersuchungen.
Seminar C7
Gelenkprobleme: Reparatur oder Ersatz?
Jörg Schulenburg, Basel/Ruedi Isler, Reigoldswil
Als ursachengerechte Behandlung stehen uns heute auch
an der Hüfte neue operative Verfahren zur Verfügung. Erkrankungen
des Hüftgelenkes (Hüft-Impingement = Einklemm-Erscheinungen, beginnende
Coxarthrose) können damit gelenkserhaltend angegangen werden. Wichtig hierbei
ist das frühzeitige Erkennen: Eine verschlechterte Beweglichkeit sollte
zur raschen und korrekten radiologischen Abklärung führen, damit die
Diagnose frühzeitig gestellt, als Präarthrose erkannt und der ursachengerechten
Behandlung zugeführt werden kann. Im Frühstadium sind die Gelenksveränderungen
meist nur diskret, sodass die korrekten anatomischen Verhältnisse wieder
hergestellt werden können. Ist die Arthrose hingegen zu weit fortgeschritten,
bleibt oftmals nur der Gelenksersatz. Wobei aber auch hier durch die neuen minimal-invasiven
Techniken spürbare Fortschritte erzielt werden konnten.
Seminar C8
Praxisformen der Zukunft
Christian Marti, Winterthur/Gerold Saladin, Uerikon
Für Schweizer JungärztInnen ist die Einzelpraxis
out. Wer heute eine Einzelpraxis führt, kann wählen unter folgenden
Zukunftsszenarien: Ausbau zur Gruppenpraxis, Fusion zur Gruppenpraxis, Liquidation
oder Verkauf an zahlungskräftige Organisationen und ausländische Ärzte.
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